Kyoto – immer eine Reise wert

Nun geht der März schon langsam zu Ende – Zeit, dass ich endlich mal wieder etwas schreibe. Ende Februar erfreuten mich bereits die Pflaumenblüten im Hanegi-Koen und ich besuchte das Färberfest in der Nähe von Shinjuku.

Auch der Anfang des Monats März war noch ziemlich kalt, aber dann ging es für mich auch schon nach Kyoto. Ich verlängerte eine Dienstreise um 2 1/2 Tage und es war einfach herrlich.

Ich besuchte mehrere Ausstellungen und Museen, aber das absolute Highlight war das Raku-Museum. Raku-Töpferwaren sind seit der Zeit von Sen-no-rikyu hoch geschätzt. Ich hatte das Glück, kurz den aktuellen Meister Raku zu treffen. Ein Bekannter, der mit Herrn Raku befreundet ist, hatte das Treffen arrangiert. Ich war also am Sonntag pünktlich zur Öffnung des Museums vor Ort und die Dame von der Rezeption holte Herrn Raku. Ein feiner Mensch, der in seiner einfachen, traditionellen Arbeitskleidung erschien. Da er kein Englisch, sondern nur Italienisch als Fremdsprache beherrscht, sprachen wir Japanisch (auf meiner Seite leider immer noch begrenzt). Anschließend besuchte ich noch das wunderbare Museum mit sehr schönen Teeschalen und anderen Werken von ihm und seinen Vorgängern (mit ausgezeichneten, ausführlichen Beschreibungen auch auf Englisch). Im nächsten Jahr wird er wohl an seinen Sohn übergeben …

Mittags konnte ich die aufgefeilte Kyoto-Küche genießen. Als ich anschließend durch den japanischen Garten ging, sprach mich eine Dame im Kimono an und fragte, ob ich an einer Teezeremonie teilnehmen möchte. Eine Teeschule hatte eine Teezeremonie-Veranstaltung in einem der Teehäuser im Garten. Ich konnte an dem letzten Durchgang teilnehmen (Stilrichtung Ura-senke); die Teemeisterin und ihre Schülerinnen waren erstaunt und ziemlich begeistert, dass ich teilnahm. Auf dem Rückweg machte ich noch einen kurzen Zwischenstopp im Fushimi-Inari-Schrein (der Schrein mit den vielen roten Tori).

 

Da es im Winter in Kyoto etwas kälter ist als in Tokyo hatte ich das Glück, in Kyoto nochmals die Pflaumenblüte anschauen zu können, natürlich deutlich prächtiger als im kleinen Hanegi-Park. Hier am Jounangu im Süden von Kyoto.

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