Frohe Ostern!

Falls ihr den Osterhasen nicht gesehen habt, dann wundert euch nicht. Er war in diesem Jahr hier in Japan und hat den Hund Hachiko in Shibuya besucht.

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Sorry, war etwas stressig

… in letzter Zeit. Seit dem letzten Blogeintrag war beruflich so viel los, dass ich es nicht geschafft hatte, mich aufzuraffen und ein paar Zeilen zu schreiben. Woran lag es? Ein angekündigter Vorstandbesuch für Anfang März mit einem Empfang „Deutscher Abend“ in unserem Büro; parallel dazu lief unser Auswahlverfahren für die Neubesetzung der Sekretariatsstelle. Unsere langjährige Sekretärin wird uns Ende Juni aus Altersgründen verlassen. Wir hatten kurz vor Weihnachten die Stelle ausgeschrieben. Zum Bewerbungsschluss im Februar hatten wir knapp 40 Bewerbungen. Wir führten dann 9 Bewerbungsgespräche und haben nun unsere Wahl getroffen. Zum 1. Mai werden wir – sofern der gesamte personaladministrative Kram noch erledigt wird – eine neue Mitarbeiterin haben. Inzwischen werden die Vorbereitungen auf das G7-Treffen der Finanzminister und Notenbank-Präsidenten in Sendai immer konkreter. Daneben das übliche Geschäft: Berichte schreiben, Administratives (Buchhaltung) abzeichnen, Veranstaltungen besuchen, Gespräche führen, Delegationen betreuen. Nächste Woche werde ich Herrn Kauder beim Frühstücksbriefing treffen und Ende des Monats noch einen Vortrag bei einer Delegation des bayrischen Landtags halten – zu der Zeit wird auch unsere Vizepräsidentin hier in Tokyo sein. Uns wird hier nicht langweilig

Und privat? Letzten Samstag traf ich mich mit meinem Cousin, der hier auf Geschäftsreise kurz in Tokyo war. Wir hatten nett in Shibuya zum Mittag gegessen (mit guten Blick auf die große Baustelle am Bahnhof). Das Wochenende davor (d. h. Donnerstag bis Samstag) hatte ich einen amerikanischen Bekannten als Übernachtungsgast und war in einer schönen Ausstellung im Idemitsu Kunstmuseum. In der nächsten Woche wird mich ab Dienstag meine Cousine mit Familie und einer Freundin besuchen. Da testen wir mal aus, wie gut es mit 5 Gästen klappt.

Außerdem wurden inzwischen Tatami für mein Teezeremonie-Übungsraum geliefert. Damit ist mein Teezimmer fast fertig – beim nächsten Mal gibt es dann davon auch ein Foto. In der Zwischenzeit muss das Teezimmer ja wieder als Gästezimmer herhalten. Ich habe aber schon einmal etwas geübt, denn Anfang April werde ich nach Ikeda (bei Osaka) fahren, um dort an einer Teezeremonie-Übung teilzunehmen. Darauf freue ich mich sehr darauf und bin auch schon aufgeregt.